Vortrag HB9SDB und HB9DRX am 1. Mai 2012: Das DCS-Reflektor-System, neue digitale Sprechfunk-Systeme, Ausblicke

HB9SDB und HB9DRX: Top-Aktualitäten am 1. Mai 2012 über das DCS-Reflektor-System und neue digitale Sprechfunk-Systeme in Sursee

Zur Zeit ist das D-STAR Reflektor-System stark im Umbau. Die Veränderungen sind rasant und erfolgen für die D-STAR Endbenutzer teilweise zu schnell und und zu wenig transparent. Da liegt es auf der Hand, dass sich gegenüber der Betriebsart DV Skepsis und Zurückhaltung ausbreiten. Die Leistungsmerkmale, Bedienungskonzepte und Begriffe wie «APCO25» und «DMR» sorgten in der Folge für ein enormes Informationsdefizit.

Rolf, HB9SDB, gilt wohl als bester Kenner der D-STAR-Szene im HB-Land. Er war beim Entwurf neuer Konzepte mit dabei und arbeitet im Programmierer-Team aktiv mit. Er wird uns die Zusammenhänge und die Neuerungen in einem ersten Teil aus erster Hand näher bringen, auf unsere Fragen eingehen und diese kompetent beantworten.

In einem zweiten Teil hält Rolf zusammen mit uns Ausschau auf die geplanten Neuerungen im D-STAR-Bereich. Die Zusammenführung der drei DV-Systeme «D-STAR», «DMR» und «APCO25» stehen bevor. Es sind ohne Übertreibung geniale Entwicklungen angedacht, die uns ins Staunen versetzen werden.

Aber wie tönt denn eigentlich der «APCO25»-Sound? Nick, HB9DRX, befasst sich seit einiger Zeit mit diesem Standard. Er wird uns dieses Digitale Voice-System vorstellen. Einer der Höhepunkte am 1. Mai 2012 in Sursee wird sein: Im Anschluss an die Ausführungen beider Referenten können wir unsere ersten APCO25-QSOs führen!

Wir heissen Rolf  und Nick zum interessanten Vortrag und zur Demonstration am Stamm vom 1. Mai 2012, 19.30 Uhr, Hotel «Hirschen» in 6210 Sursee, recht herzlich willkommen.

Der Vortrag ist öffentlich, Freunde von HB9AW sind recht herzlich willkommen, ein Spendentopf steht bereit.

D-STAR Datenworkshop HB9AW

Am 21.Januar 2012 trafen sich 13 Funkamateure im Restaurant Hirschen in Oberkirch, zu einem D-Star „Datenworkshop“. Im Vorfeld dieses Workshops kam von verschiedenen Seiten die Idee auf, das D-Star Netz auch für die Übertragung von Kurzmitteilungen zu nutzen. In der Schweiz hatte sich offensichtlich noch niemand mit diesem Thema befasst. Es liessen sich auf jeden Fall keine Informationen zum Thema finden. In anderen Ländern wird diese Option durchaus genutzt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Erste Erfahrungen mit dem RMS HB9AW (Radio Message Server)

Bei einem RMS (Radio Message Server) handelt es um ein E-Mail System zwischen Radio- Amateur Pactor Stationen und dem gängigen E-Mail Protokoll. Es ist also ein E-Mailversand aus dem MS Outlook oder einem anderen Mailprogramm an eine Radio- Amateur Pactor Stationen über HF und umgekehrt möglich. Der lokale Provider entfällt, die letzte Meile wird per HF überbrückt.  

Seit einem Monat ist der RMS auf dem Bändern 10m, 15m, 20m, 40m und 80m am Standort Twerenegg auf über 900 m ü. M im Scanbetrieb QRV. Die stabile Anlage wird rege benützt und als sehr empfindlich beschrieben. Es liegen bereits Sende- und Empfangsrapporte aus allen Landesteilen, aus DX Gebieten und von /mm Stationen vor.
So berichtet ein User, dass die Station zu allen Tageszeiten auf 10m mit nur einem Watt aus dem Gebiet Brugg – Zürich mit voller Datenrate erreichbar ist. Das selbe wird aus der Ostschweiz und von einem User aus Moudon beschrieben.
Regelmässige User sind die Irmina HB9EZN/mm und der Erwin HB9EZL/mm auf der Segelyacht Red Harlekin im Moment zwischen den Cap Verden und Senegal Maritime Mobile unterwegs. Irmina und Erwin sind täglich QRV und wickeln ihren gesamten E-Mailverkehr aus einer Distanz von 4‘500Km im 15m und 20m Band über das HB9AW RMS-Gateway ab.

Weitere allgemeine Infos zum System erhalten sie hier. Wie Sie ein E-Mail an eine „Pactor Station“ absetzen können erfahren Sie hier.

Das Team Relais Sursee HB9AW wünscht guten Empfang und viel Freude am neuen RMS.

21.12.2011, HB9DSE  Kari

 

RMS Pactor: KW- Antennenanlage ist montiert

RMS Pactor Antenne bei Sonnenschein montiert – und das am 15. November.

Casi, Thomas, Kari

Wir trafen uns am 15. November kurz vor 09.00 Uhr im Nebel in Willisau um zur Montage der KW- Antenne für das Winlink RMS auszurücken. Alle Mast- und Antennenteile sowie die Werkzeuge sind bereit zum Auflad. Zuerst aber konnten wir mit Irmina HB9EZN/mm und Erwin HB9EZL/mm auf der verabredeten 20m QRG kontaktieren. Irmina und Erwin, zwei ehemalige Schüler befinden sich auf der SY Red Harlekin auf Weltumsegelung im Moment kurz vor Cap Verde.

Kurz vor der Twerenegg begrüsst uns die Sonne. Die Nebelgrenze bei 850m und unser Antennenstandort auf 900m.

Die von Thomas HB9EKV perfekt in Chromstahl gefertigte Antennen Tragkonstruktion mit Blitzschutzgehäuse ist bald mit Schwerlastankern am Beton befestigt.

Die Vertikalantenne lässt sich jetzt leicht montieren. Auf die ersten Messungen mit dem Vektor Analyzer sind alle sehr gespannt. Alle fünf Resonanzpunkte sind wunderschön vorhanden, aber wo? Klar – ausserhalb der von uns gewünschten Bändern. Keine Frage, wer schon einmal eine Multiband Vertikalantenne sauber in alle gewünschten Bänder getrimmt hat, der weiss von was ich spreche. Schwerst- und Geduldsarbeit mit viel Fachkenntnissen.

Auf und Ab, Thomas wird die Oberarme bestimmt ein paar Tage spüren. Kein Teil bleibt von Pasquales Eisensäge verschont, Rohre werden eingefügt, verlängert, gekürzt bis alles perfekt passt.

Kabelarbeiten brauchen wir keine vorzunehmen. Wir haben bereits beim letzten Kabelzug vorgesorgt und das Pactor- Coax in die Kabelwege eingelegt.

Nach vier Stunden Abstimmarbeiten ist es wirklich geschafft. Auf allen unseren gewünschten Frequenzen zeigt unsere Antenne beste Messergebisse.

Danke vielmals an Casimir HB9WBU, Thomas HB9EKV, Pasquale HB9EZO für die perfekte Teamarbeit.

73 de HB9DSE Kari, 14.11.2011

Willkommen beim „Radio Club Sursee“ HB9AW

Sie befinden sich auf der Webseite des „Radio Club Sursee“, HB9AW.

Wir stellen Ihnen unser Hobby, den Amateurfunk kurz vor. Das Hobby eines Funkamateurs ist es, eine Amateurfunkstation zu errichten und zu betreiben. Der Betrieb von Funksendeanlagen ist genehmigungspflichtig. Jeder Funkamateur muss seine Fachkenntnisse (auf den Gebieten Technik und Vorschriften) in einer schriftlichen Prüfung nachweisen. Diese Prüfung wird vom Bundesamt für Kommunikation in Biel, der zuständigen Behörde abgenommen. Nach erfolgreicher Prüfung erhält der angehende Funkamateur seinen Fähigkeitsausweis ausgestellt.

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