Land in Sicht: Insel Peter und Paul SA-014

07.04.2012  18.05:  HB9DSE

Update: 20.30: HB9DSE
Der Ankerplatz auf St. Peter und Paul ist ungünstig. Das hat mir eben Erwin in einem QSO mitgeteilt. Die Red-Harlkin läuft um 22.00 HBT wieder aus.

Erwin HB9EZL und Irmina HB9EZN landen mit ihrer Segeljacht Red- Harlekin in den nächsten Stunden auf der Insel St. Peter und Paul. Es besteht jetzt die seltene Gelegenheit mit Erwin und Irmina auf der Insel Kontakt in Fonie aufzunehmen. (Kein CW) Dazu wird eine Skedliste eröffnet. Der Eintrag erfolgt hier. Zeit und QRG werden den auf der Skedliste eingetragenen Teilnehmern per Mail bekannt gegeben.
Wie lange Erwin und Irmina einen Stopp auf der Insel einlegen, ob es klappt, (die Insel dient militärischen Aufgaben) ist nicht bekannt. Garantieren können wir nichts – aber probieren, das können wir bestimmt.

Der Radio Club HB9AW hoffft, vielen OM’s zu einen neuen DXCC verhelfen zu können.

Zur Info:
Die Insel Peter und Paul steht auf der DXCC Liste an 15. Stelle.

  • ‚Most Wanted‘ Rank: 15
  • CQ zone: 11 — ITU zone: 13
  • Continent: SA
  • IOTA SA-014
  • Primary prefix: PY0S
  • ADIF number: 253.

Die Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen  SA-014  (Penedos de São Pedro e São Paulo) sind eine etwa 960 km vor der Nordostküste Brasiliens im Arlantik gelegene kleine Gruppe kahler Felsinseln.

Die Peter & Paul Felsen nach einer amtlichen brasilianischen Karte Die St. Peter & Paul Felsen liegen mitten im Atlantischen Ozean, fast auf halber Strecke zwischen Südamerika und Afrika, ca. 950 km nord-östlich von Natal / Brasilien. Die mittlere amtlich festgelegte Position der Felsen, mitten in der wichtigen Schiffahrtsstrasse zwischen Europa und Brasilien wird heute mit 00°55’08″ N und 29°20’35″ W angegeben. Die Gruppe besteht aus 11 Felsnadeln, die sich um eine grössere Insel gruppieren. Die Nord-Süd Ausdehnung wird mit 350 Metern angegeben, die Ost-West mit 200 Metern. Der grösste Felsen hat eine Fläche von ca. 80 auf 50 Metern und erreicht eine Höhe von 23 Metern.

Zur Inselgruppe gehören folgende Eilande:

  • Insel Belmonte (Südost, südwestlich): 5380 m²
  • Insel Challenger (São Paulo, südöstlich): 3000 m²
  • Insel Nordeste (São Pedro, nordöstlich): 1440 m²
  • Eiland Cabral (nordwestlich): 1170 m²
  • Eiland South (südlich): 943 m²

sowie weitere, kleinste Felsen. Auf keiner der Inseln gibt es Süsswasser.
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Update 23.15: HB9DSE

 

Dear Kari, HB9DSE

 

Danke fuer Deine Info’s. Wie verifiziert – sie stimmen – und haette ich sie frueher gelesen, waeren wir einige Stunden weniger umhergeirrt ! und <Peter und Paul> bereits am Morgen gefunden.
Dein QSO war wirklich Gut, Du kamst sehr klar rueber, würde sagen 5/8 manchmal sogar 5/9.

Es ist eine faszinierende Natur hier und von hier auf der Insel mit Dir zu funken ist schon absolut gut. Wir sind froh, dass dieses QSO geklappt hat. Die andern Frequenzen waren dann sehr belegt und es kam kein QSO mehr zu stande. So bleibst Du der Einzige in der Schweiz, die andere Verbindung war ja mit Deutschland und dann noch mit Schiffen unterwegs.

 

Vielleicht laenger in Fernando do Noraonha, in einigen Tagen.

 

Vy73, de Erwin, PY0S/HB9EZL/m

 

Insel Peter und Paul vorgelagert vor der Kueste Brasiliens

 

HB9AW ist volljährig geworden!

Der Relais- und Contestclub HB9AW hat sich nach fünf Jahren neu organisiert, einen neuen Namen und revidierte Statuten erhalten.

Radio Club Sursee HB9AW nennt sich der Verein jetzt. Am Freitag 23.3.2012 haben sich anlässlich des ersten Stammes im Hotel Hirschen in Sursee gleich 13 neue Mitglieder in den Verein einschreiben lassen. Leider mussten sich vier Bewerber entschuldigen. Der 2- Mann- Verein hat sich zum einem 17 Personen Verein gemausert.

Gemeinsam wurden kurz- und mittelfristige Vereinsziele und bevorstehende Aktivitäten besprochen. Als nächstes fahren wir zum H26 Contest nach Sachseln OW.

Jeden ersten Dienstag im Monat werden sich die HB9AW- Mitglieder um 19.30 Uhr im Hotel Hirschen, Oberstadt 10 in 6210 Sursee zum Stammabend treffen. Interessierte und Zaungäste und herzlich willkommen.

Das Jahresprogramm finden Sie hier.

Vom X- zum DCS Reflector

In der Schweiz sind momentan plus minus 19 D-Star Relais in Betrieb. Von diesen sind 8 Relais auf den XRF002B Reflektor aufgeschaltet. Was heisst das nun? Alle Aussendungen die auf einem Relais gemacht werden, welches sich im xref002b Verbund befindet werden auf den ebenfalls im Verbund befindlichen Relais ausgesendet.

Das Deutsche Entwicklerteam hat einige „Unschönheiten“ in dem verwendeten Protokoll festgestellt, und hat sich daran gemacht diese zu beseitigen und gleichzeitig auch noch neue Funktionen eingebaut.

Klaus DJ0ABR hat uns freundlicherweise erlaubt seine Erklärung zum neuen System zu publizieren. Es ist dem Entwicklerteam ein Anliegen die Neuerungen bekannt zu machen. Es nutzt niemandem wenn im stillen Kämmerlein Verbesserungen entwickelt werden, diese dann auf den Relais implementiert werden, und keiner kennt sie.

Die Erklärungen von Klaus finden Sie hier.

 

 

 

D-STAR Datenworkshop HB9AW

Am 21.Januar 2012 trafen sich 13 Funkamateure im Restaurant Hirschen in Oberkirch, zu einem D-Star „Datenworkshop“. Im Vorfeld dieses Workshops kam von verschiedenen Seiten die Idee auf, das D-Star Netz auch für die Übertragung von Kurzmitteilungen zu nutzen. In der Schweiz hatte sich offensichtlich noch niemand mit diesem Thema befasst. Es liessen sich auf jeden Fall keine Informationen zum Thema finden. In anderen Ländern wird diese Option durchaus genutzt. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Schweizer Digital Notfunknetz

Schweizer Digital-Notfunknetz

Das Schweizer Digital-Notfunknetz ist ein Kurzwellen- und UKW-Netz. Es besteht aus drahtlosen Sprach- und Daten- Verbindung, falls bestehende Kommunikationsnetze ausfallen. Das Netz steht dauernd zur Verfügung. Beim Digital-Notfunknetz handelt es sich um eine Dienstleistung der, von den Bundesbehörden konzessionierten, beteiligten Funkamateure zu Gunsten der Öffentlichkeit. Der Aufbau und der Betrieb des freiwilligen Notfunkbetriebs des Amateurfunkdienstes sind im internationalen Radio-Reglement der ITU geregelt.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Erste Erfahrungen mit dem RMS HB9AW (Radio Message Server)

Bei einem RMS (Radio Message Server) handelt es um ein E-Mail System zwischen Radio- Amateur Pactor Stationen und dem gängigen E-Mail Protokoll. Es ist also ein E-Mailversand aus dem MS Outlook oder einem anderen Mailprogramm an eine Radio- Amateur Pactor Stationen über HF und umgekehrt möglich. Der lokale Provider entfällt, die letzte Meile wird per HF überbrückt.  

Seit einem Monat ist der RMS auf dem Bändern 10m, 15m, 20m, 40m und 80m am Standort Twerenegg auf über 900 m ü. M im Scanbetrieb QRV. Die stabile Anlage wird rege benützt und als sehr empfindlich beschrieben. Es liegen bereits Sende- und Empfangsrapporte aus allen Landesteilen, aus DX Gebieten und von /mm Stationen vor.
So berichtet ein User, dass die Station zu allen Tageszeiten auf 10m mit nur einem Watt aus dem Gebiet Brugg – Zürich mit voller Datenrate erreichbar ist. Das selbe wird aus der Ostschweiz und von einem User aus Moudon beschrieben.
Regelmässige User sind die Irmina HB9EZN/mm und der Erwin HB9EZL/mm auf der Segelyacht Red Harlekin im Moment zwischen den Cap Verden und Senegal Maritime Mobile unterwegs. Irmina und Erwin sind täglich QRV und wickeln ihren gesamten E-Mailverkehr aus einer Distanz von 4‘500Km im 15m und 20m Band über das HB9AW RMS-Gateway ab.

Weitere allgemeine Infos zum System erhalten sie hier. Wie Sie ein E-Mail an eine „Pactor Station“ absetzen können erfahren Sie hier.

Das Team Relais Sursee HB9AW wünscht guten Empfang und viel Freude am neuen RMS.

21.12.2011, HB9DSE  Kari

 

Reparatur am 70cm FM Relais erfolgreich

Das 70 cm FM Relais auf Schülen war nur noch mit schlechtem Signalpegel erreichbar. Beim Reparaturgang vom Samstag 9.12.2011 stellten Pasquale HB9EZO und Kari HB9DSE fest, dass die Senderausgangsleistung auf ca. 100mW zurückgefallen ist. Der mitgebrachte Ersatzsender wurde in der Folge eingebaut. Es scheint, dass die Senderendstufe des TX ausgefallen ist.  Alle durchgeführten Messungen an den Geräten und der Antenne zeigten beste Resultate.

Das Relais wurde am 4.6.2007 vom der „Höchi“  (Wasserreservoir) an den neuen Standort gebracht. Seither war keine Intervention mehr notwendig. Die Anlage stand also 3 ½ Jahre störungsfrei in Betrieb.

73 de HB9DSE Kari 9.12.2011

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