Umbau der Baken Netzteile

Die Baken Netzteile wurden vor der Bestellung in Bezug auf die Störaussendungen evaluiert. Leider haben aber die gelieferten Netzteile die Spezifikationen nicht eingehalten und massive Störaussendungen verursacht.
Wir waren gezwungen die Netzteile nachträglich fit zu machen.

In einer abendlichen Umbauaktion sind alle Netzteile in unseren Clubräumen S9 mit einem zusätzlichen Filter ausgerüstet worden. Das breitbandige und auch mit Spitzen versehene QRM konnte geglättet und um -21dB abgesenkt werden.

Die Bilder zeigen die fleissigen „Arbeiter“ und die Messeinrichtung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stamm 5.12: Jahresabschluss – Honiggans

Unser Stamm vom 5.12 steht im Zeichen der Honiggans. Das Fachsimpeln und Diskussionen über Gott und die Welt kommen bei guter, lockerer Stimmung bestimmt nicht zu kurz.

Das mit der Honiggans ist nämlich so:

Jedes Jahr am 11. November, dem Martinstag, findet in der Luzernischen Stadt Sursee die so genannte „Gansabhauet“ statt. Bei diesem Brauch baumelt auf einer Holzbühne beim Rathaus eine tote Gans an einem über sie gespannten Draht. Die gilt es von jungen Burschen und Frauen, denen eine Maske in Sonnenform die Sicht nimmt, mit einem Säbelhieb herunterzuhauen. Die kulinarische Spezialität dieses Brauches ist die Surseer Honiggans, ein Honiggebäck mit einer marzipanähnlichen Mandelmasse als Füllung, das mit einem gemodelten Ganssujet versehen ist.

Die Surseer Honiggans ist als Nebenblüte des Gansabhauets entstanden. Der Surseer Bäckermeister Josef Müller kreierte im Jahre 1936 ein Gebäck speziell für diesen Brauchanlass. „Er hat alle Bäcker im Sursee aufgefordert, sich an der Suche nach einem passenden Gebäck zu beteiligen“, erzählt die Produzentin, die zu Beginn der 1980er-Jahre den Betrieb von Josef Müller übernommen hat. „Schliesslich hat er sich für seine eigene Kreation entschieden, ein Honiggebäck mit einer Mandelmasse als Füllung.“

Die Surseer Honiggans war geboren und etablierte sich bald zu einer Spezialität, die nicht mehr von der Gansabhauet wegzudenken war. Als die heutigen Besitzer der Bäckerei in den 1980er-Jahren den Versuch wagten, die Honiggans ganzjährig ins Angebot zu nehmen, erwies sich diese Massnahme als Erfolg. Einheimische wie auch Touristen schätzten das Honiggebäck als Geschenkartikel und örtliche Spezialität so, dass die Honiggans heutzutage zu jeder Jahreszeit erhältlich ist.

Die Surseer Honiggans ist ein Bibergebäck, das aus einem reichhaltigen Honig-Haselnussteig sowie einer Mandelmassen-Füllung besteht.

Jahres Abschluss Stamm:
05. Dezember 2017;  19.30 Uhr;
Hotel Brauerei, Luzernerstrasse 7, Saal EG, 6210 Sursee
Gäste sind herzlich willkommen!

Blick in die Klubstation S9

In kleinen Schritten haben sich unsere Räumlichkeiten im S9 zur richtig tollen Clubstation entwickelt. Auf dem Tisch stehen ein Omni VI, ein IC-756 mit Ameritron PA ein Flex 5000A und für den Notfunk ein Codan 9360 SSB TRX mit Pactor Modem.
Zur Antennenanpassung ist ein automatischer 1KW Antennentuner AT-515 installiert. Die Schnittstelle zwischen TRX und PC übernimmt der micro Keyer II.

Unsere Teilnehmer des Amateurfunkkurses benutzen die Station jeden Mittwoch ab ca. 21:45 Uhr um die ersten Erfahrungen auf der kurzen Welle zu sammeln.

Stamm mit Vortrag; Flugnavigation; Karl Hunkeler

Es ist  immer wieder erstaunlich welches Potential an fundiertem Fachwissen der Mitglieder in einem Verein wie dem Radio Club Sursee HB9AW vorhanden ist.

Unser Mitglied Karl Hunkeler HB9CXF wird und in seinem Vortrag in die Grundlagen der Navigation einführen. Er wird und erklären, was Navigation ist und was dieser Begriff bedeutet.

 

  • Grundlagen: Ortsbestimmung und -Beschreibung (Koordinatensysteme, Bezugssysteme, Missweisung, Karten)
  • Hilfsmittel: Zeitmesser, Distanzmesser, Höhenmesser, Kompass
  • Anwendungen: im Alltag, am Boden, zur See, in der Luft
  • Genauigkeit in Abhängigkeit von den Mitteln
  • Koppelnavigation
  • Radionavigation: Standlinienbestimmung mit VOR, ADF, GPS, DME; Wellenausbreitung
  • Praktische Anwendung für Zielfindung (Wohin will ich, wo bin ich, wie komme ich ans Ziel?)

Ein äusserst interessanter uns leerreicher Abend steht uns bevor. Herzlichen Dank Kari im Voraus!

Wir heissen Kari HB9CXF ganz herzlich willkommen!

Vortrag: Flugnavigation: Karl Hunkeler, dipl. El. -Ing. ETH, HB9CXF
07. November 2017;  19.30 Uhr;
Hotel Brauerei, Luzernerstrasse 7, Saal EG, 6210 Sursee
Gäste sind herzlich willkommen!
 


 

Amateurfunkkurs 2017 / 2018

Der Radio Club Sursee HB9AW blickt auf eine elfjährige, erfolgreiche Ausbildungstätigkeit zur Erlangung des Fähigkeitsausweises für Funkamateure zurück. Erfahrene und engagierte Fachlehrer und das ausgereifte didaktische Konzept garantieren einen hohen Lernerfolg. Als Ergänzung zum Frontalunterricht bieten wir wiederum das Computergestützte Lernen an. Auf einer nur für unsere Lernenden zugänglichen Webseite kann das im Unterricht vermittelte Wissen mit themenbezogenen Aufgaben zu Hause überprüft und gefestigt werden. Der Lernerfolg wird mit diesem Angebot zusätzlich gesteigert.

Unsere Kurswesen gehört schweizweit zu den führendsten und erfolgreichsten.

Für den Kurs 2017 / 2018 welcher am Mittwoch, 18. Oktober in Sursee beginnt, haben sich 17 Teilnehmer eingeschrieben.

Möchtest Sie auch mit dabei sein, dann sputen Sie sich!

Die Ausschreibung finden Sie hier.

Das Anmeldeformular finden Sie hier.
 


HB9AW gewinnt den 1. Platz am SSB Fieldday – MOAB-HP

Vom SSB Fieldday kann der Radio Club Sursee HB9AW mit grosser Freude berichten. Wir haben den 1. Platz in der Kategorie MOAB-HP erreicht. Unser diesjährige SSB- Fieldday wurde ab dem Schlichti Areal in Sempach bestritten.
Zu unserem bewährten Setup haben wir für die unteren Bänder eine 550m lange Beverage Antenne gebaut und diese Wettbewerb erfolgreich eingesetzt. Die minimale Fehlerquote von nur 4% zeigt, dass an der Station konzentriert und perfekt gearbeitet wurde.

Noch etwas Statistik.
Der Radio Club Sursee HB9AW hat den SSB Fieldday das 8. Mal in Serie gewonnen! Der KW- Contest Champion bleibt dank diesem super Wettbewerbsergebnis zum 6. Mal in Serie in Sursee! 
Es ist mir ein Bedürfnis, allen Operateuren und allen Helfern ganz recht herzlich zu danken.
Nur durch Eure Bereitschaft mitzumachen können solche tolle Team- Resultate erzielt werden.

Stamm mit Vortrag, D-STAR, aktueller Stand; Urs Hächler HB9DDE

Seit dem 13. November 2008 steht der erste Zentralschweizer D-STAR Repeater mit dem Rufzeichen HB9AW-C in Betrieb.
Aus dem damaligen 2m FM Relais Fritz auf der QRG 145.7875 -0.6 KHz am Standort Diegistall oberhalb Geuensee entstand unter Mitwirkung von Reto, HB9TRT das erste Zentralschweizer D-STAR Relais HB9AW-C. Reto konnte uns mit der neuen Technik begeistern und überzeugen. So entstand im Eilzugstempo die neue Relaisanlage in modernster Technik.
Bald gesellte sich ein 70cm Modul HB9AW-B dazu. Die Anlagen stehen  notstromgestützt, seit 9 Jahren ununterbrochen den Usern zur Verfügung.

In der Zwischenzeit hat sich das D-STAR System softwaremässig oft und stark verändert. Viel ist „schief gelaufen“. Neuerungen wurden schlecht kommuniziert und in der Folge sind viele Benutzer auf andere Betriebsarten umgestiegen.

D-STAR ist aber nach wie vor eine attraktive Betriebsart mit Vor- und Nachteilen wie jedes andere digitale System. Die D-STAR Anlagen werden bei HB9AW weiter gepflegt und sorgfältig unterhalten.

Urs ist D-STAR- Kenner der ersten Stunde, Sysop mehrerer Anlagen und hat alle Entwicklungsschritte mitverfolgt. In seinem Vortrag zeigt er uns den aktuellen Systemstand und das Operating auf.

Vortrag: D-STAR, aktueller Stand: Urs Hächler, HB9DDE
03. Oktober 2017;  19.30 Uhr;
Hotel Brauerei, Luzernerstrasse 7, Saal EG, 6210 Sursee
Gäste sind herzlich willkommen!
 


 

Sonnen-Flares

Flares sind magnetische Eruptionen, die von den Sonnenflecken ausgehen. Flares werden logarithmisch nach ihrer Röntgenstrahlungsenergie in die Klassen A, B, C, M und X-Class-Flares unterteilt. Wie die Reihenfolge der Buchstaben schon vermuten lässt, sind B-Class-Flares recht klein und X-Class-Flares sind die grössten Arten von Flares.

Kleinere Flares kommen meistens mehrmals täglich vor, M-Class-Flares ab und zu mal und X-Flares sind eher seltene Ereignisse.
Obwohl X-Flares unter Sonnenfreunden mit grosser Begeisterung gefeiert werden, sind sie nicht zuständig für verstärkte Polarlichter. Diese werden vom Sonnenwind erzeugt, der seinerseits von coronale Massen-Eruptionen beschleunigt wird.
In Zeiten, in denen es grosse Flares gibt, gibt es aber meistens auch Coronale Masseneruption und starken Sonnenwind, sodass man einige Tage nach starken Flares meistens auch verstärkt Polarlichter und andere Auswirkungen des Sonnenwinds beobachten kann.

Der Sonnenwind ist eine zusammenfassende Bezeichnung für alle elektrisch geladenen Teilchen, die von der Sonne ins Sonnensystem geschleudert werden. Die Teilchen des Sonnenwindes bestehen zum grössten Teil aus ionisiertem Wasserstoff und etwas Helium, aber auch andere Elemente kommen vor. Die durchschnittliche Geschwindigkeit des Sonnenwindes beträgt 400 km/sek. Bei besonders starkem Sonnenwind kann er zwischen 750 und 1000 km/sek schnell sein.

Die Dichte der Sonnenwindpartikel liegt zwischen 3-10 Partikeln pro Kubikzentimeter. Die Temperatur der Sonnenwindpartikel liegt im Durchschnitt bei 150‘000°K.

Die Stärke des Sonnenwindes steht in engem Zusammenhang mit den coronalen Löchern.

Etwa 4 Tage, nachdem die Partikel die Sonne verlassen haben, erreichen sie die Erdumlaufbahn. Trifft diese elektromagnetische Energie auf die Erdatmosphäre, so kann diese bis zur D-Schicht der Ionosphäre in Höhen von ca. 70 km über der Erdoberfläche vordringen und diese stark ionisieren, was als Mögel-Dellinger-Effekt bezeichnet wird.

Der Effekt tritt nur auf der Tagseite der Erde auf und dämpft Frequenzen etwa bis zu 300 MHz. Durch die erhöhte Plasmadichte nimmt die Fähigkeit der D-Schicht zu, Kurzwellen zu absorbieren – bis hin zu deren vollständiger Auslöschung. Dadurch kann es zu einem teilweisen oder vollständigen Ausfall aller Kurzwellen-Radioverbindungen über die Raumwelle kommen. Das Phänomen kann einige Minuten bis zu mehreren Stunden dauern. Es ist im deutschsprachigen Raum auch unter dem Begriff Tote Viertelstunde bekannt. Im englischen Sprachraum spricht man von short wave fadeout.

Eine Serie von Sonnenflaires begann am 4. September M 5.5; am 5. September  und am 6. September x 2.2 und x 9.3.
Die Unterbrüche der Kurzwellenverbindungen (Mögel Dellinger) konnten während der Ausbrüche mit bis zu -35bB und und jeweils vier Tage später mit dem 60m HB9AW- Baken Messsystem beobachtet und dokumentiert werden.

Einen Link zum Video finden Sie hier.



 

 

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