Vortrag: Expedition Bouvet, Dr. Willy Rüsch HB9AHL

Die Bouvetinsel (norwegisch Bouvetøya) ist eine unbewohnte 49km2 grosse Vulkaninsel im Südatlantik, 2500 Kilometer südwestlich des südafrikanischen Kaps der Guten Hoffnung. Sie ist ein von Norwegen abhängiges Gebiet (Biland), ohne jedoch Teil des Königreichs Norwegen zu sein. Das ferne Eiland gehört zu den am schwierigsten erreichbaren und einsamsten Inseln der Erde.

Mit der DX Expedition 3Y5X hat Willy als die Insel 1989/1990 aktiviert. Über die einmaligen Erfahrungen berichtet uns Willy in einem Interessanten Filmbericht über das leben und die Arbeit auf der Insel.

Wir heissen Dr. Willy Rüsch, HB9AHL recht herzlich willkommen!

Achtung: Wir treffen uns zum Stamm im Zofi, Vierherrenplatz 2, 6210 Sursee (Kurslokal)

Expedition Bouvet: Vortrag mit Filmbericht, Dr. Willy Rüsch, HB9AHL
06. Mai 2014; 19.30 Uhr; im Zofi, Vierherrenplatz 2, 6210 Sursee
Eingang im Hof benutzen.
Gäste sind herzlich willkommen!
Der Eintritt ist frei

Veröffentlichung zum Stratosphärenballonstart 2013

Mit tatkräftiger Unterstützung des Radio Clubs Sursee wurde am 29. September 2013 der Stratosphärenballonstart an der Kanti Sursee unter Leitung von Dr. Christoph Wildfeuer HB9/DL6MFG durchgeführt.
Dabei wurde eine neuartige miniaturisierte Photonenquelle, die zur absolut sicheren Verschlüsselung und Übermittlung von Daten nach dem Prinzip der Quanten-Kryptographie dienen soll, unter nahezu Weltraumbedingungen getestet. Das Modul wurde vom Center of Quantum Technology an der National University of Singapore entwickelt und hergestellt. Die Ballon-Mission, bei der die Bahnverfolgung und das Wiederauffinden der Experimente mit Amateurfunktechnik erfolgte, war ein erfolgreicher Test für einen zukünftigen CubeSat Satellitenstart, bei dem noch in diesem Jahr das getestete Experimentalmodul in den Weltraum fliegen wird.
Nun ist die Auswertung des Testfluges abgeschlossen und die Ergebnisse wurden veröffentlicht. Die Veröffentlichung könnt ihr hier lesen.

RSQ-System

Das RSQ-System dient der Beurteilung von empfangenen Funksendungen in digitalen Betriebsarten (wie zum Beispiel PSK31) im Amateurfunk. Es ist angelehnt an das RST-System, welches im Telegrafie- (Morsen) und Sprech-Funkverkehr verwendet wird.
Hierbei wird die Lesbarkeit (R: readability), die Signalstärke (S: signal strength) und die Qualität (Q: quality) des Signals mit Ziffern beurteilt.
Im Gegensatz zum RST- hat das RSQ-System bei den Parametern S und Q nur 5 statt 9 Abstufungen. Um eine gewisse Vergleichbarkeit zu gewährleisten, werden diese deshalb nur mit ungeraden Ziffern durchnummeriert.
Dabei bedeuten:

R – Verständlichkeit

1:  nicht lesbar (0 % lesbar)
2:  einzelne Worte lesbar (20 % lesbar)
3:  mit Schwierigkeiten lesbar, viele fehlende Zeichen (40 % lesbar)
4:  praktisch ohne Schwierigkeiten lesbar, gelegentlich fehlende Zeichen (80 % lesbar)
5:  perfekt lesbar (mehr als 95 % lesbar)

 

S – Signalstärke

1:  kaum wahrnehmbares Signal
2:  schwaches Signal
5:  mässiges Signal
7:  starkes Signal
9:  äusserst starkes Signal

Im Gegensatz zum RST-System wird die Signalstärke nicht mit Messgeräten gemessen, sondern rein visuell mit Hilfe der Wasserfalldarstellung der verwendeten Decodierungssoftware beurteilt.

Q – Qualität

1:  sehr breites Spektrum (splatter)
3:  mehrere sichtbare, unerwünschte Seitenlinienpaare
5:  ein gut sichtbares Seitenlinienpaar
7:  ein kaum sichtbares Seitenlinienpaar
9:  sauberes Signal – keine sichtbaren Seitenlinien

Auch die Beurteilung der Qualität wird visuell in der Wasserfalldarstellung vorgenommen


 

Stamm: ATV, Stand heute, Vortrag mit Demonstration

Das Amateur Fernsehen ATV hat sich in den letzten Jahren wesentlich weiterentwickelt. Das standardisierte Modulationsverfahren DVB-S erlaubt es, Video Signale auf Amateurfunkfrequenzen in professioneller Qualität zu übertragen.
Pierre- André HB9AZN wird uns über den aktuellen Stand der Technik im Bereich ATV in seinem spannenden Vortrag informieren. Die benötigten Bauteile lernen wir an der aufgebauten Demonstrationsanlage kennen. Visuelle Kommunikation und die Informationen direkt von Fachmann.

Wir heissen Pierre- André Probst, HB9AZN recht herzlich willkommen!

Achtung: Aus Platzgründen verlegen wir unseren Stamm ins Zofi, Vierherrenplatz 2, 6210 Sursee (Kurslokal)

ATV, Stand heute, Vortrag mit Demonstration: Pierre- André Probst, HB9AZN
01. April 2014; 19.30 Uhr; im Zofi, Vierherrenplatz 2, 6210 Sursee
Eingang im Hof benutzen.

Gäste sind herzlich willkommen!
Der Eintritt ist frei


 

Generalversammlung HB9AW

Der Vorstand des Radio Club Sursee hat zur 5. ordentlichen Generalversammlung eingeladen um über das Vereinsjahr Bericht zu erstatten. Pünktlich um 19.30 Uhr konnte der Präsident Kari HB9DSE die Mitglieder begrüssen und die GV eröffnen. Einen speziellen Gruss richtete er an Max welcher unfallbedingt das Bett im Spital hüten musste.

Einleitend dankte er den Mitgliedern für die spontanen Mithilfen durchs ganze Jahr. Ob Wettbewerb, Stamm oder Ballonstart, immer war auf alle Mitglieder Verlass. Allen traktandierten Geschäften wurde zugestimmt. Acht neue Mirglieder konnten in den Verein aufgenommen werden.
Der Kassier Casimir HB9WBU berichtete von einem leichten Vermögensanstieg. Unerwartete Spenden haben zu diesem sehr guten Abschluss geführt. Ganz herzlichen Dank! Casimir HB9WBU und Kari HB9DSE sind in ihren Ämtern bestätigt worden.
Um 21 Uhr konnte der Präsident die Versammlung schliessen.


UKW Contest Kalender 2014

Kürzlich ist der UKW Contest Kalender zusammengestellt von Alessandro Carletti IV3KKW erschienen.
Es ist erstaunlich wie viele UKW Aktivitäten in unserer Region ausgeschrieben sind. Ein Blick auf den Kalender lohnt sich bestimmt.
Es wäre doch schön, wenn wir uns ab und zu mit dem Verteilen von einige Punkten an den Wettbewerben beteiligen könnten.

Den UKW- Contest Kalender erhalten sie hier.

 


 

5 Jahre Standort Twerenegg

Fünf Jahre sendet nun das erste D-STAR Relais der Zentralschweiz HB9AW ab dem Standort Twerenegg bei Willisau.

An Samstag 7. Februar 2009 erfolgte der peinlich genau geplante Bezug des neuen Standortes. Ein Team von 14 Personen beteiligte sich der Aktion. Während die eine Gruppe die bestendende Anlage demontierte wurden am neuen Standort Löcher gebohrt, Kabelkanäle montiert, Kabel verlegt, und Antennen befestigt. Die Arbeiten liefen wie in einem Filmstreifen ab. Wie vorgesehen konnten wir am Abend die D-STAR Anlage und zusätzlich ein neues APRS  I-Gate auf 144.800 MHz in Betrieb nehmen.

Der Wechsel wurde damals notwendig weil am bisherigen Standort eine kommerzielle Anlage für verschiedene Funkdienste, Pager, DAB und Lokalradios in unmittelbarer Nachbarschaft für Probleme sorgte. «Diese sind wir glücklicherweise losgeworden».

Mit der Neukonzeption der IT- Infrastruktur im Sommer 2011 und der Vergrösserung der Akkukapazität auf 12V 800Ah konnte die Betriebssicherheit und die Zuverlässigkeit  wesentlich gesteigert werden.

Der Pactor HF- Funkdienst wurde am 2.12.2011 in die Anlage aufgenommen. Dieser Dienst ist im Weltweiten System Winlink2000 integriert und nimmt zudem als einzige Schweizer Station am Hybrid Netzwerk teil.

Wir wünschen den Benutzern der Anlagen von HB9AW guten Empfang und störungsfreie Verbindungen rund um die Welt.

 


 

Überheblich – Arrogant

Demokratisch gefällte Entscheide sind zu akzeptieren. Dies ist für mich keine Frage. Wie und mit welchen Mitteln ein Entscheid zu Stande kommt ist jedoch eine andere Frage. Ob ich einen Entscheid mittragen will oder kann ist meine persönliche Entscheidung.

Was ist passiert?
Die Delegiertenversammlung der Union Schweizer Kurzwellen Amateure USKA hat am vergangenen Samstag dem Gesuche eines jungen Vereines von Funkamateuren um Kollektivmitgliedschaft nicht stattgegeben. Gemäss meinen Recherchen war die Namensgebung, Hobby Funker Innerschweiz HFI, Stein des Anstosses.
Ich kenne viele Mitglieder des HFI persönlich. Das attraktive Jahresprogramm des HFI überzeugt. Die Contesterfolge lassen sich sehen. Ein Fehlverhalten des Vereins ist nicht festzustellen.

Und Trotzdem, der Name des Vereins vielleicht die Wurzeln im CB- Bereich oder die HB3-er Rufzeichen, das kann und darf doch nicht der Grund für die verweigerte Aufnahme sein.
Stadt den jungen Verein zu unterstützen wird dieser auf eine arrogante und überhebliche Weise von der USKA kompromittiert.

Es wird sich zeigen, ob und wie sich der Vorstand der USKA zu diesem peinlichen Vorfall äussert. Ich schäme mich für den gefällten, kurzsichtigen Entscheid.

Dem HFI wünsche ich für die Zukunft alles Gute!

Kari, HB9DSE


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