Stamm vom 5. Januar 2016: Neujahresstamm

Unser Neujahresstamm (und der Februar Stamm) musste vom „Hirschen“ in den „Wilden“ verlegt werden. Der „Hirschen“ macht in dieser Zeit Betriebsferien.

Wir treffen uns zum Anstossen auf das neue Jahr, zum Fachsimpeln und zum geselligen Beisammensein.

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und Happy Landing im neuen Jahr!

Neujahresstamm:
5. Januar 2016; 19.30 Uhr; im Wirtshaus Wilder Mann, 1. Obergeschoss, Unterstadt 20,
6210 Sursee
Gäste sind herzlich willkommen!

 


 

Frohe Weihnachten

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Die Weihnachtszeit hat ihre Lieder, ganz leise und auch mal etwas laut.
Vom Himmel fallen Sterne nieder, dein Herz es fängt sie auf.
Die Weihnachtszeit ist eine Zauberwelt, mit Glitzerkugeln und Flockenflaum.
Ein Traum wird in Erfüllung gehen. Wir können es in deinen Augen sehen.
Die Weihnachtszeit ist ein stiller Tanz der kleinen Flocken leise herab.
Sie weben für Dich in ein Glitzerkleid in dieser stillen, heiligen Nacht.

Wir wünschen frohe Weihnachten!
Radio Club Sursee HB9AW
Kari HB9DSE, Casimir HB9WBU

Die Surseer Gansabhauet

Der letzte Stamm im Jahr 2015 und die Surseer Honiggans

Geschichtliches

TitelbildÜber den Ursprung des Surseer Gansabhauet geben uns weder vergilbte Pergamente, noch dickleibige Folianten Auskunft. Wie das Volkslied, das Märchen und die Sage auf einen unbekannten Schöpfer zurückgehen, so ist auch der Gansabhauet von keinem einzelnen Menschen erfunden worden. In diesem Kultbrauch findet das Erbe des Erntedankopfers noch humorvolle Gestalt. Nach der Ernte waren Zinsen und Schulden fällig, und so galt Martini früher als der allgemeine Zinstag, der Tag, an dem das bäuerliche Wirtschaftsjahr abgeschlossen wurde. Der Pachtzins musste entrichtet werden, Knechte und Mägde wechselten ihre Stellen, wie das heute noch an einigen Orten Brauch ist. An Martini bezog die Geistlichkeit ihre Zinsen in Form von Hühnern und Gänsen, daher der Name Martinsgans. Die im letzten Jahrhundert aufgehobenen Kloster Muri und St. Urban hatten in und um Sursee Besitzungen, deren Pächter am Martinitag nach Sursee zinsen mussten. So redet heute noch der Muri- und St. Urbanhof von den Beziehungen, die einst zwischen den altberühmten Stiftungen und der Stadt bestanden haben. Nun ist hier anzunehmen, dass diese Zinsbauern nach Entrichtung ihrer Abgaben sich einen gemütlichen Nachmittag verschafft haben, wobei das kirchliche Fest, der Gottesdienst am Morgen, die Einleitung zur weltlichen Unterhaltung bildete. Sonnenmaske und Säbel Die Sonnenmaske kann als Sinnbild des Martinisömmerli gedeutet werden. Säbel und Gans stehen wohl in Zusammenhang mit der Martinslegende. Der Säbel tritt an die Stelle des Schwertes, mit dem nach der Legende der hl. Martin seinen Reitermantel entzweigeschnitten hat, um damit einen halbnackten Bettler zu bekleiden. Die Gans aber soll den heiligen Martin mit ihrem Geschnatter verraten haben, als er sich durch Verstecken der Bischofswahl entziehen wollte. Etwas vom Alter dieses Brauchtums Das Entstehen dieses Brauches kann nicht ermittelt werden. Einer Notiz aus dem Jahre 1858, die damals in die Kuppel des Rathausturmes gelegt wurde, entnehmen wir: <<Ein alter Brauch war am St. Martinstag das sogenannte Gansherunterhauen, wo auf offenem Platze jeder Aspirant nach gemachter Einlage, mit verbundenen Augen, einen Säbel in der Hand, eine Perro-Mütze auf dem Kopf, nach dreimaligen Umdrehen, von einem Trommler gefolgt, zu aller Ergötzen nach dem Ziele, einer an einem gespannten Seile mannshoch aufgehängten Martinsgans zu laufen und sie herunterzuhauen versuchte. lm Falle des Gelingens wurde die Beute sein Eigentum. Wurde das letzte Mal im Jahre 1821 gesehen». Entstehung und Beschreibung der Spezialität lm Jahre 1936 kam Beckermeister Josef Müller auf den Gedanken, diesen alten Brauch mit einer Spezialität zu beleben. Nach vielen Versuchen zeichnerischer und backtechnischer Art, gelang es ihm, ein Gebäck zu schaffen, das sich bei Jung und Alt grosser Beliebtheit erfreut. (An dieser Stelle darf die sehr geschätzte Mitarbeit von Dr. Fritz Bossardt, Stadtarchivar, dankend erwähnt werden). Diese Honiggans unterscheidet sich von den üblichen Biberarten durch Beigabe vieler feinster Rohmaterialien, die ihr den eigenen, bekömmlichen Geschmack und die lange Haltbarkeit garantieren. An internationalen Fachausstellungen im In- und Ausland ist die Spezialität schon öfters ausgezeichnet Worden.

Hier noch einige Bilder von der gemütlichen Runde….